Die Planai investiert € 26. Mio. in die Zukunft
Auf der Planai wird in diesem Sommer emsig gebaut. In den kommenden Monaten gilt es, ein Bauvolumen von rund € 26 Mio. umzusetzen. Die Abbrucharbeiten für das neue Talstationszentrum „Planet Planai“ haben bereits stattgefunden, hier beginnen schon wieder die Aufbauarbeiten. Weiters wird eine kuppelbare 8er Sesselbahn im Bereich Mitterhaus errichtet sowie ein weiterer Speicherteich im Bereich Weitmoos/ Märchenwiese.
Neues Talstationszentrum “Planet Planai”
Der überdimensionale Looping hüllt das gesamte Gebäude ein und wird von 74 Stützen getragen. Innerhalb des Loopings entstehen 3 miteinander verbundene Gebäudekomplexe. Im südlichsten Teil (Nähe Zielhang) entsteht das neue Headquarter der Planai, es beherbergt alle Betriebe und Tochterfirmen der Planai-Bahnen, im Mittelteil entstehen Büroräumlichkeiten für wichtige Partner (z.B. Wintersportverein Schladming), der größte und prominenteste Teil mit rund 1000m2 Glasfassade bleibt allein den Gästen vorbehalten. Selbstverständlich wird der gesamte Komplex barrierefrei errichtet.
Im Inneren des Gästebereiches entsteht ein sogenannter „One-Stop-Shop“. An einer zentralen Stelle wird dem Gast ALLES geboten, was zu einem Urlaub gehört und einen Urlaub noch erholenswerter macht. „Wir wollen das beste Produkt dem Gast am leichtesten zugänglich machen“, so Ernst Trummer, GF der Planai-Bahnen. Vom Hotelzimmer, über die Skischule, den Skiverleih, dem Skiticket bis hin zum Rafting- oder Wanderguide im Sommer, sowie einem Sportshop mit Skidepot auf höchstem Niveau reicht die Palette.
Selbst die Sanitäranlagen für die Gäste werden in einer völlig neuen Qualität errichtet.
In der Glasfassade sind auch bereits entsprechende Räumlichkeiten für ein gläsernes WM Studio etc. berücksichtigt.
Besonderes Augenmerk wird auch auf das äußere Erscheinungsbild gelegt. Durch Spezialbeleuchtungssysteme an der Fassade (LED Technologie), die im Alpenraum zum ersten mal eingesetzt wird, wird ein Optimum an Präsenz des Bauwerkes zu jeder Jahres- und Tageszeit erreicht.
Detailbeschreibung
Ausmaße: 80 x 40m
Kubatur: 25.500 m3 (vorher: 14.700m3)
Reine Nutzfläche: 6.500m2
Fläche „Loop“ (Draufsicht): 3.000m2
Höhe: 14,5m
Baugrubenaushub: 5.500m3
Bewehrung für Betonschale: 250.000kg
Glasfassade: ca. 1000m2
Seilbahnhalle: 1.025m2
„One-Stop-Shop“: 800m2
Sonstiges:
4 Aufzüge
2 Rolltreppen in Seilbahnhalle
Insgesamt 27 Sanitäreinheiten

Bild: Planet Planai mit Loop Richtung Osten

Bild: Gesamtansicht Planet Planai inkl. Parkhaus

Bild: Planet Planai Nord-Ost Ansicht
Neue 8er Sesselbahn Mitterhaus
Unter dem Motto „Skiing in Paradise“ bauen die Planai-Hochwurzen-Bahnen heuer die zweite 8er Sesselbahn der Steiermark im Bereich Mitterhaus und damit gleichzeitig dieses Gebiet aus.
Durch die neue Seilbahn wird das schneesichere Winterparadies noch attraktiver. Spätestens, wenn die Gäste über die mehr als 250 m breite Piste carven, befinden sich alle im „Skihimmel“ auf Erden. Das Thema „Paradise“ wird die Skifahrer auch visuell begleiten: Adam, Eva, Baum der Erkenntnis….Lassen Sie sich überraschen.
Die leistungsfähigste 8er Sesselbahn der Steiermark mit einer Förderleistung von 3.200 Personen pro Stunde wird den bestehenden Schlepplift ersetzen. Natürlich verfügt die Anlage über den Komfort von Wetterschutzhauben sowie einer Sitzheizung.

Neuer Speicherteich im Bereich Weitmoos/ Märchenwiese
Im Hinblick auf die WM 2013 ist eine Verbesserung bzw. Verstärkung der Schneeanlage Planai für die Rennpisten erforderlich. Zusätzlich ist es für die Planai von entscheidender Bedeutung, dass die restlichen, nicht für die WM benötigten Pistenflächen sehr attraktiv für den Publikumsskilauf ausgebaut werden.
Die Planai-Bahnen betreiben als eines der ersten Skigebiete das sogenannte „ressourcenschonende Schneemanagement“, welches es möglich macht, dass innerhalb kurzer Zeit genau jene Schneemenge produziert wird, die eine optimale Schneeauflage auf der Piste garantiert. Der Speicherteich Weitmoos bringt das Wasser dorthin, wo es für die Beschneiung benötigt wird. Dadurch ist es möglich, innerhalb von 48 Stunden eine Grundbeschneiung am Planai Gipfel herzustellen. Die neu errichtete Pumpstation wird zusätzlich 1.500 m³ Schnee pro Stunde erzeugen können (Das entspricht 150 LKW Ladungen Schnee)





eine absolute katastrophe, was für den “fortschritt”, für ein 10 tage andauerndes ereignis geopfert wird.
was bleibt über – danach ?
leere hotelburgen und hektarweise abgerodeter wald.
hauptsache die russen können dann über eine 250m breit piste carven.
ob das ein nachhaltiges konzept ist, wie man ein tourismusgebiet mitten in der grünen steiermark auch in zukunft attraktiv halten kann?
ich komme seit über 25 jahren hierher – der berge, der bäume und der natur wegen. nicht wegen einem beheizten sessellift!
Es war an der Zeit auf der Mitterhausalm etwas zu tun und ich freue mich sehr auf den neuen Lift.
Die Bedenken kann ich nicht sehr verstehen. Die Mitterhauslifte hatten natürlich seinen Reiz, aber sie waren schon zu alt.
Und gegen eine 250 m breite Piste spricht doch nichts.
Es ist wie in der Wirtschaft wenn nicht in die Zukunft investiert wird bleibt man auf der Strecke. Man kann den Verantwortlichen in Schladming nur gratulieren, macht eiter so.
Der Schreiber des Artikels sollte sich ein Gebiet ohne Aufzugshilfen aussuchen, derer gibt es noch genug
Die Mitterhausalm wird meiner Meinung nach dadurch aufgewertet, die alten Schlepplifte waren bzw. sind nicht mehr zeitgemäß. Im Übrigen wird ja hier keine neue Piste gebaut bei der viel Wald gerodet wird, sondern nur eine alte Liftanlage durch eine neue ersetzt. Wir fahren mittlerweile schon seit 10 Jahren Sommer wie Winter nach Schladming, und es gibt auch noch sehr schöne Plätze außerhalb des direkten Skigebiets (Ursprungalm, Giglachseen, Duisitzkarsee,…)
Ich finde es sinnlos jeden schlepplift zu ersetzen. Entweder möchte ich sport betreiben oder relaxen.
Seit etwa 40 Jahren komme ich nach Schladming (oder in die nähere Umgegend).
Was hier geleistet wird muss man bewundern,nicht nur finanziell für Profiskirennen sondern auch für den Freizeitsport.Ich werde auch gerne weiterhin hier meinen Winterurlaub verbringen.
Weiter so Schladming!!!!!
Juchuu, endlich ist der mühsame Mitterhaus-schlepplift weg. Jetzt ist es auch für Eltern mit Kinder wieder interessanter zum Mitterhaus rüberzucarven.
Das einzige mühsame Stück ist jetzt noch das Stück vom Gipfel hauser kaibling retour richtung Mitterhaus, da das sehr flache Stück viel muskelkraft zum SChieben der Kinder und einem selbst erfordert.
Wer zu unfähig ist einen einfachen Schlepplift zu fahren der soll zu Fuß die Piste rauf gehen oder zu Hause bleiben. Ein Wunder das man nicht gleich eine Gondel baut. 4 Minuten in der frischen Luft beim Schifahren können ja tödlich sein.